Energetische Sanierung: Was auf Eigentümer zukommt

Neue Gesetze, steigende Energiekosten und die Frage: Sanieren oder verkaufen? Dieser Ratgeber gibt Ihnen Klarheit.

Zuletzt aktualisiert: April 2026 · Autor: Jannik Marcus

Warum energetische Sanierung kein Thema für morgen ist

Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) verpflichtet Eigentümer beim Heizungstausch zu erneuerbaren Energien. Für ältere Häuser mit Öl- oder Gasheizung kann das schnell fünfstellig werden.

Gleichzeitig sinkt der Wert unsanierter Immobilien. Käufer rechnen Sanierungskosten vom Kaufpreis ab. Wer heute ein Haus mit Energieeffizienzklasse G oder H verkaufen will, muss mit deutlichen Abschlägen rechnen.

Wir sehen das täglich in unseren Bewertungen. Der Energiezustand einer Immobilie ist heute einer der wichtigsten Preisfaktoren. Wir helfen Ihnen einzuschätzen, ob sich eine Sanierung lohnt oder ob ein Verkauf die bessere Option ist.

Was kostet eine energetische Sanierung?

Maßnahme Typische Kosten Energieeinsparung
Dachdämmung 15.000 bis 30.000 Euro 15 bis 20 Prozent
Fassadendämmung (WDVS) 20.000 bis 40.000 Euro 20 bis 25 Prozent
Fensteraustausch 8.000 bis 20.000 Euro 10 bis 15 Prozent
Heizungstausch (Wärmepumpe) 15.000 bis 35.000 Euro 30 bis 50 Prozent
Kellerdeckendämmung 3.000 bis 8.000 Euro 5 bis 10 Prozent
Solarthermie 5.000 bis 12.000 Euro 10 bis 20 Prozent (Warmwasser)

Die Kosten variieren stark je nach Zustand, Größe und Region. Die Angaben sind Richtwerte für ein typisches Einfamilienhaus.

Wie beeinflusst der Energiezustand den Wert Ihrer Immobilie?

Unsanierte Immobilien mit schlechter Energiebilanz verlieren am Markt an Wert. Käufer kalkulieren die erwarteten Sanierungskosten direkt in ihr Kaufangebot ein. Ein Haus mit Energieeffizienzklasse H kann 15 bis 25 Prozent weniger erzielen als ein vergleichbares saniertes Objekt.

Andersherum: Eine energetisch sanierte Immobilie ist für Käufer attraktiver und erzielt höhere Preise. Die Frage ist, ob sich die Investition in die Sanierung gegenüber dem Mehrwert beim Verkauf rechnet.

Wir berechnen für Sie, ob sich eine Sanierung vor dem Verkauf lohnt. Oder ob ein Verkauf im jetzigen Zustand wirtschaftlich sinnvoller ist. Kostenlos und unverbindlich.

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Welche Förderungen gibt es?

KfW-Förderung

Die KfW fördert energetische Sanierungen mit zinsgünstigen Krediten und Zuschüssen. Programm 261/262: Bis zu 150.000 Euro Kreditbetrag pro Wohneinheit.

BAFA-Zuschuss

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördert Einzelmaßnahmen wie Heizungstausch oder Dämmung mit Zuschüssen von 15 bis 70 Prozent.

Steuerliche Förderung

Alternativ können Eigentümer energetische Sanierungskosten über 3 Jahre steuerlich absetzen (§ 35c EStG). Bis zu 40.000 Euro pro Wohneinheit.

Förderungen ändern sich regelmäßig. Informieren Sie sich vor Beginn der Maßnahmen über die aktuellen Konditionen.

Sanieren oder verkaufen? Die ehrliche Antwort.

Sanieren lohnt sich wenn...

  • Sie langfristig in der Immobilie wohnen bleiben wollen.
  • Die Immobilie in guter Lage steht und strukturell gesund ist.
  • Die Förderungen einen Großteil der Kosten decken.
  • Sie den Wert Ihrer Immobilie steigern wollen.

Verkaufen ist oft besser wenn...

  • Der Sanierungsstau zu groß ist (Dach + Fassade + Heizung + Fenster).
  • Die Kosten den Wertzuwachs übersteigen.
  • Sie ohnehin über einen Verkauf nachdenken.
  • Sie das Kapital für eine andere Investition nutzen wollen.

Nicht sicher? Wir prüfen Ihre Immobilie kostenlos und sagen Ihnen ehrlich, was sich mehr lohnt.

Energetische Sanierung in Hamburg und Münster

In Hamburg und Münster gibt es zusätzlich zu den Bundesförderungen lokale Programme. Der Energiezustand beeinflusst den Immobilienwert in beiden Städten erheblich. Wir kennen die regionalen Besonderheiten und beraten Sie vor Ort.

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Sanieren, verkaufen oder beides? Wir beraten Sie.

Ob sich eine energetische Sanierung für Ihre Immobilie lohnt, können wir Ihnen nach einer kostenlosen Bewertung sagen. Ehrlich und unverbindlich.

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Relana hat sich viel Zeit genommen, war sehr, sehr freundlich und die gesamte Kommunikation im Vorfeld und im Nachhinein war schnell, wertschätzend und zielführend. So, wie man es sich wünscht 🙂

Frederic Wobbe

Rundum positive Erfahrung mit Teigeler & Partner. Herr Marcus hat uns bei der Anmietung unserer neuen Wohnung in allen Schritten und Fragen unterstützt, war immer erreichbar und professionell! Vielen Dank!

Hilla Franken

Ich habe meine Wohnung mit Hilfe der Fa. Teigeler verkauft und bin begeistert! Herr Wirth hat den Vorgang mit seiner freundlichen, sympathischen und gleichzeitig professionellen Art von der ersten Beratung an mit konkreten Vorschlägen und genau zutreffenden Einschätzungen begleitet und rasch zu einem Erfolg geführt, mit dem alle Beteiligten hochzufrieden sind! Ich kann Teigeler & Partner nur empfehlen!

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Nada R.

Häufig gestellte Fragen

Nicht generell. Aber das GEG schreibt beim Heizungstausch den Einsatz erneuerbarer Energien vor. Und wer mehr als 10 Prozent einer Bauteiloberfläche saniert (z.B. Dach), muss die aktuellen Energiestandards einhalten. Beim Verkauf ist ein gültiger Energieausweis Pflicht.

Für ein typisches Einfamilienhaus (Baujahr 1970 bis 1990) liegen die Kosten je nach Umfang zwischen 50.000 und 150.000 Euro. Einzelmaßnahmen wie Kellerdeckendämmung oder Fensteraustausch sind deutlich günstiger. Förderungen können einen erheblichen Teil abdecken.

Nicht immer. Wenn die Sanierungskosten den Wertzuwachs übersteigen, ist ein Verkauf im aktuellen Zustand oft wirtschaftlich sinnvoller. Wir berechnen das für Sie und geben eine ehrliche Empfehlung.

Die KfW fördert mit zinsgünstigen Krediten (Programm 261/262), das BAFA mit Zuschüssen für Einzelmaßnahmen, und steuerlich können Sanierungskosten über 3 Jahre abgesetzt werden. Die Konditionen ändern sich regelmäßig. Informieren Sie sich vor Beginn.

Der Energieausweis zeigt den energetischen Zustand einer Immobilie. Beim Verkauf oder bei Neuvermietung ist er gesetzlich vorgeschrieben. Es gibt den Verbrauchsausweis (günstiger, basiert auf Verbrauchsdaten) und den Bedarfsausweis (aussagekräftiger, basiert auf Gebäudeanalyse).

Erheblich. Immobilien mit schlechter Energiebilanz (Klasse G oder H) erzielen am Markt 15 bis 25 Prozent weniger als vergleichbare sanierte Objekte. Käufer rechnen erwartete Sanierungskosten direkt vom Kaufangebot ab.